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Häufig gestellte Fragen

1. Was bedeuten die Abschlusstitel?
2. Ich habe lange Anfahrtszeiten nach Salzburg - kann ich da den Lehrgang überhaupt berufsbegleitend besuchen?
3. Wird der Lehrgang jedes Jahr neu gestartet?
4. Was erwartet mich bei dem "Aufnahmegespräch"?
5. Muss ich ein Technikspezialist sein, um in diesem Lehrgang aufgenommen zu werden?
6. Werde ich in diesem Lehrgang zum Technikspezialisten ausgebildet?
7. Ich interessiere mich eigentlich nur für einen Teilbereich der angebotenen Informationen besonders intensiv. Muss ich mich für den positiven Abschluss trotzdem überall einarbeiten?
8. Was ist unter den „Spezialisierungen“ im dritten Semester zu verstehen?
9. Was muss ich konkret im vierten Semester tun, um den Master-Lehrgang positiv abzuschließen?
10. Ich kenne mich auf manchen Gebieten der Neuen Medien bereits sehr gut aus, muss ich trotzdem alle Lehrveranstaltungen besuchen bzw. die vollen Studiengebühren zahlen?
11. Muss ich abgesehen von den Lehrgangswochenenden und den Intensivwochen viel Zeit in den Lehrgang investieren?
12. Welche Ausrüstung muss ich zuhause haben, um die Übungen und die Hausarbeiten zu machen?
13. Was passiert, wenn ich zuerst den Akad. Lehrgang belege, mich jedoch später entscheide, doch den Master-Lehrgang zu besuchen?
14. Woraus resultieren die Studiengebühren des Lehrgangs?
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1. Was bedeuten die Abschlusstitel?

Der Abschlusstitel des 4-semestrigen Lehrgangs „Master of Arts“ ist ein international anerkannter Magistertitel, der als solcher auch offiziell geführt werden kann (übliche Bezeichnung = ein "MA" nach dem Nachnamen). Außerdem erhalten Sie bei Abschluss 120 ECTS-Punkte (= European Credit Transfer System = international gültige Punkteberechnung der akademischen Qualifikation). Bzgl. der dienstrechtlichen Folgen (z.B. A-Wertigkeit im öffentlichen Dienst) dürfte es keine Schwierigkeiten geben, trotzdem würden wir eine Kontaktaufnahme mit den für Sie persönlich zuständigen Dienststellen empfehlen.

Der Abschlusstitel des dreisemestrigen Lehrgangs „Akademische/r Fachfrau/Fachmann“ bestätigt lediglich den positiven Abschluss aller Lehrveranstaltungen ist aber mit keinem anderen akademischen Titel gleichgestellt. Sie erhalten jedoch auch hier 90 ECTS-Punkte.

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2. Ich habe lange Anfahrtszeiten nach Salzburg - kann ich da den Lehrgang überhaupt berufsbegleitend besuchen?

Der Universitätslehrgang wird in Form von Wochenendkursen (ca. alle 3 Wochen ein Wochenende) und Intensivwochen in den Ferien (jeweils einmal pro Semester) abgehalten. Die Wochenendkurse sind so organisiert, dass eine Anreise am Samstag (Beginn um 11:30) und eine Abreise am Sonntag (Ende um 18:00) möglich ist. Bei den Intensivwochen werden wir versuchen diese so anzusetzen, dass alle TeilnehmerInnen zu dieser Zeit frei haben (siehe auch Zeitplan für das erste Semester auf der Seite Studium).

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3. Wird der Lehrgang jedes Jahr neu gestartet?

Derzeit ist ein Lehrgangsstart nur alle zwei Jahre vorgesehen. Im Studienjahr 2006/07 wird der Universitätslehrgang ausgesetzt.

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4. Was erwartet mich bei dem "Aufnahmegespräch"?

Bei diesem Gespräch geht es nicht darum, die BewerberInnen zu „prüfen“, sondern um ein gegenseitiges Kennenlernen und darum, die Interessen und Erwartungen von beiden Seiten abzuklären. Bitte bringen Sie Dokumentationen Ihrer eigenen Arbeit sowohl im musikalischen wie auch im musikpädagogischen Bereich mit (Aufnahmen von
Konzerten oder Aufführungen, Demobänder, aber auch Programme, Broschüren,
sonstige Projektdokumentationen etc.), die dazu dienen können, einen
allgemeinen Eindruck über Ihre Tätigkeit als MusikerIn und MusiklehrerIn im
Allgemeinen (nicht nur in Bezug auf die Verwendung von Neuen Medien) zu
vermitteln. Falls Sie bereits im Medienbereich etwas gemacht haben, würden wir Sie bitten, uns Beispiele Ihrer Arbeit mitzunehmen.

Zu den Terminen – siehe Übersicht > Aktuelles

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5. Muss ich ein Technikspezialist sein, um in diesem Lehrgang aufgenommen zu werden?

Nein. Es ist aber von Vorteil, wenn Sie sich bereits mit einem Bereich der kreativen und/oder pädagogischen Medienanwendung auseinandergesetzt haben, da es Ihr Interesse und Ihre Sensibilität für die Materie aufzeigt.

Grundsätzlich wird von allen Teilnehmern Computer-Basiswissen vorausgesetzt. D.h. die grundsätzliche Bedienung eines Computers; Öffnen von Programmen; Speichern von Dokumenten; Umgang mit Emails, Textverarbeitungsprogrammen etc. dürfte kein Problem darstellen.

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6. Werde ich in diesem Lehrgang zum Technikspezialisten ausgebildet?

Es kommt darauf an, was Sie darunter verstehen. Nach einem positiven Abschluss dieses Lehrgangs werden Sie Einblick in die Funktionsweise vieler für Musik und Musikpädagogik relevanten Computer- und Medienanwendungen haben und werden auch wissen, wie multimediale Produktionen konzipiert und erstellt werden. Das alles aber nur so weit, wie Sie es als MusikpädagIn in Ihren Berufsleben benötigen – also sowohl für den Unterrichtseinsatz als auch für kreative, strukturelle und redaktionelle Arbeit im Bereich der Musik-Medien-Pädagogik. In diesem Lehrgang werden Sie jedoch weder zum professionellen Tontechniker noch zu einem Programmierer ausgebildet. Bei der Spezialisierung im dritten Semester wird aber eine selbstständige Einarbeitung in einem (auch technischen) Teilgebiet von den Lehrkräften des Lehrgangs intensiv unterstützt.

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7. Ich interessiere mich eigentlich nur für einen Teilbereich der angebotenen Informationen besonders intensiv. Muss ich mich für den positiven Abschluss trotzdem überall einarbeiten?

Kurz gefasst: ja. Der Lehrgang bietet einen Gesamtüberblick über viele unterschiedliche für die Musikpädagogik relevante Medienbereiche, von den TeilnehmerInnen wird die Bereitschaft vorausgesetzt, alle diese Bereiche kennen zu lernen und sich bis zu einem gewissen Grad auch in diese einzuarbeiten. Ab dem dritten Semester gibt es zusätzliche Spezialisierungsgebiete, in denen besondere Kompetenzen der Studierenden gefördert werden (siehe nächster Punkt).

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8. Was ist unter den „Spezialisierungen“ im dritten Semester zu verstehen?

Die ersten zwei Semester des Lehrgangs dienen einem allgemeinen Überblick über zahlreiche für die Musikpädagogik relevante Medienanwendungen, wobei im ersten Semester eher die auditiven Anwendungen im Vordergrund stehen und im zweiten die visuellen hinzukommen. In diesen Kursen müssen Sie überall den Nachweis erbringen, die Materie grundsätzlich zu überschauen. Im dritten Semester gibt es die Möglichkeit der Spezialisierung auf drei Gebiete:

  1. Künstlerische Medienbildung und projektorientierte Unterrichtsformen – Hier geht es um die Befähigung zur konzeptionellen und strukturellen Arbeit im Bereich der Musik-Medien-Pädagogik. Dieser Schwerpunkt ist v.a. für die TeilnehmerInnen von Interesse, die in Zukunft Medienschwerpunkte an Ausbildungsinstitutionen planen, fächerübergreifende Projekte gestalten oder sich verstärkt wissenschaftlich mit der Materie auseinandersetzen wollen.
  2. Kreativer Einsatz Neuer Medien in der Musik – Hier erfolgt aufbauend auf den Kenntnissen der ersten beiden Semester eine Vertiefung im Bereich des kreativen musikalischen Medieneinsatzes. Dieser Schwerpunkt ist v.a. für die TeilnehmerInnen von Interesse, die in Zukunft verstärkt Arrangement, Komposition und (Live-)Elektronik in ihrer pädagogischen und künstlerischen Tätigkeit einsetzen wollen.
  3. Einsatz visueller Medien in der Musikpädagogik - Hier erfolgt aufbauend auf den Kenntnissen der ersten beiden Semester eine Vertiefung im Bereich der visuellen Anwendungen. Dieser Schwerpunkt ist v.a. für jene TeilnehmerInnen von Interesse, die in Zukunft verstärkt Webdesign; Grafik und Video für musikpädagogische Projekte einsetzen wollen oder sich auch für CD-ROM-Erstellung interessieren.

Sämtliche angebotenen Lehrveranstaltungen des dritten Semesters (also auch jene, die nicht dem eigenen Spezialisierungsgebiet angehören) müssen belegt werden; überall sind Grundkenntnisse nachzuweisen. Im Spezialisierungsgebiet sind jedoch besondere Leistungen zu erbringen: Professionelle Aufbereitung und Präsentation von thematisch relevanten Inhalten und Materialien und Verfassung einer wissenschaftlichen Arbeit im Ausmaß einer Seminararbeit oder eines medialen Projekts. Das positiv absolvierte Spezialisierungsgebiet wird im Abschlusszeugnis ausgewiesen.

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9. Was muss ich konkret im vierten Semester tun, um den Master-Lehrgang positiv abzuschließen?

Abgesehen vom positiven Abschluss aller Lehrveranstaltungen muss im vierten Semester eine wissenschaftliche Abschlussarbeit (Master Thesis) bzw. ein ausführlich dokumentiertes und theoretisch fundiertes multimediales pädagogisches Projekt erstellt werden. Unter "Master Thesis" ist eine klassische theoretische Diplomarbeit zu einem für den Bereich Musik-Medien-Pädagogik relevanten Gebiet im Ausmaß von ca. 100 Seiten zu verstehen. Ein "multimediales pädagogisches Projekt" kann alles sein, was ein konkret vorzeigbares Ergebnis im Bezug auf die Verbindung von Musikpädagogik und Medien zur Folge hat – z.B. ein Übungsheft mit Playback-CD; multimedial aufbereitetes Unterrichtsmaterial; ein dokumentiertes Schulprojekt mit Einsatz von Medientechnologien etc. Auch hier ist aber eine schriftliche "theoretisch fundierte" Dokumentation zu verfassen – im Ausmaß einer Seminararbeit (ca. 40 S.) muss damit belegt werden, dass in der praktischen Arbeit auch relevante theoretische Forschungsergebnisse berücksichtigt wurden.

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10. Ich kenne mich auf manchen Gebieten der Neuen Medien bereits sehr gut aus, muss ich trotzdem alle Lehrveranstaltungen besuchen bzw. die vollen Studiengebühren zahlen?

Die Lehrgangsleitung kann bestimmte fachliche Vorleistungen, die durch - auch außeruniversitäre - Zeugnisse zu belegen sind, in vollem oder teilweisem Ausmaß als Prüfungsleistung anerkennen. Das kann in Einzelfällen dazu führen, dass das erste oder die ersten zwei Semester des Lehrganges als absolviert anerkannt werden und dafür auch keine Studiengebühren zu bezahlen sind. Ein Erlass der Studiengebühren für nicht besuchte Lehrveranstaltungen einzelner Semester ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

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11. Muss ich abgesehen von den Lehrgangswochenenden und den Intensivwochen viel Zeit in den Lehrgang investieren?

Bei dieser Frage läuten bei allen in der Weiterbildung tätigen Lehrern sofort die Alarmglocken. Deswegen ein klares JA! Was unter "viel Zeit investieren" zu verstehen ist, ist sicherlich subjektiv. Tatsache ist aber, dass Sie sich auch außerhalb der Präsenzphasen des Lehrganges regelmäßig Zeit nehmen müssen, um die besprochenen Inhalte zu wiederholen, zu üben und um die Hausarbeiten (zumeist praktische Projektarbeiten) zu erstellen. Der Lehrgang ist berufsbegleitend konzipiert, wenn Sie aber zusätzlich zu Ihrem Beruf zahlreiche weitere Verpflichtungen haben, müssen Sie damit rechnen, dass Sie diese zu Gunsten des positiven Abschlusses des Lehrgangs spätestens ab dem dritten Semester radikal einschränken werden müssen.

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12. Welche Ausrüstung muss ich zuhause haben, um die Übungen und die Hausarbeiten zu machen?

Die TeilnehmerInnen des Lehrganges können zu festgelegten Zeiten im Media Lab üben (z.B. ist es möglich an den Freitagen vor den Lehrgangswochenenden oder an den Montagen danach im Media Lab zu arbeiten). Zuhause wird das Vorhandensein eines internetfähigen Computers mit CD-Brenner; einer einfachen Soundkarte und den gängigen Office-Programmen vorausgesetzt. Für TeilnehmerInnen, die nicht im MediaLab üben können, ist folgende zusätzliche Ausstattung unbedingt notwendig:

Hardware:

  • Audio-Interface
  • MIDI-Interface
  • MIDI-Tastatur
  • MIDI-Klangerzeuger (kann auch Software sein)
  • Abhörmöglichkeit und Aufnahme (Mischpult, Aktivboxen, im einfachsten Fall
    Anschluss an eine Stereoanlage)

Software:

  • Sequenzerprogramm
  • Notensatzprogramm
  • Web-Design-Programm
  • Grafikprogramm
  • CD-Brennprogramm

Als LehrerInnen erhalten Sie die Software und teilw. auch Hardware meistens um die Hälfte verbilligt. Von einigen Programmen müssen keine Vollversionen angeschafft werden (= zusätzliche Kostenreduktion um bis zu 2/3).

Die vollständige Ausrüstung kann im Laufe des ersten Semesters angeschafft werden. Die TeilnehmerInnen werden zu Beginn des Lehrgangs bei den Anschaffungen von den Lehrenden beraten.

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13. Was passiert, wenn ich zuerst den Akad. Lehrgang belege, mich jedoch später entscheide, doch den Master-Lehrgang zu besuchen?

Die Lehrveranstaltungen der ersten beiden Semester werden für beide Lehrgänge gegenseitig anerkannt. Erst vor dem dritten Semester muss man sich endgültig entscheiden.

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14. Woraus resultieren die Studiengebühren des Lehrgangs?

Im Unterrichtsraum MediaLab stehen zwölf Arbeitsplätze zur Verfügung. Dadurch beträgt auch die maximale Teilnehmerzahl am Lehrgang 12 Personen – jede/r TeilnehmerIn arbeitet an einer eigenen modernst ausgestatteten Workstation. Das ermöglicht eine sofortige Umsetzung der gelernten Inhalte und eine sehr intensive Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen jedes einzelnen Studierenden. Da der Aufwand für die Lehre, die Administration und auch die Miete für das MediaLab ausschließlich aus den Studiengebühren gedeckt werden muss, ergeben sich entsprechende Gebühren (derzeit EUR 7.000,- für das gesamte 4-semestrige Studium). Dabei muss auch in Betracht gezogen werden, dass vergleichbare Lehrgänge im deutschsprachigen Raum oft bedeutend höhere Studiengebühren einheben, ohne eine derartig umfangreiche technische Ausstattung und geringe Gruppengröße bieten zu können.

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Weitere Fragen können Sie auf der Seite Kontakt & Anmeldung stellen.
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